
Im Rahmen des 15. Innovationstopf der KUPF – Kulturplattform OÖ, gesponsert vom Land Oberösterreich, hat eine eine unabhängigen ExpertInnenjury zwei Projekte, davon mein Medienprojekt Watchdogwatcher, für eine Förderung ausgewählt. Beide Projekte beschäftigten sich kritisch mit der Linzer Stadtwache, die seit September 2010 unter Leitung eines FPÖ-Sicherheitsstadtrats durch Linz marschiert. Auf Intervention der Linzer FPÖ beim ÖVP-Landeshauptmann Josef Pühringer wurde die Förderung drei Monate später rückwirkend abgesagt, während das Projekt mitten in der Umsetzung stand. Sogar die Neonazi-Homepage alpen-donau-info hat dazu aufgerufen, die “Kunstbolschewisten auszuhungern” – eigentlich ein Lob.
Ohne die finanzielle Resourcen der Förderung konnte das Projekt nicht wie geplant umgesetzt werden. Allerdings ist die aus dem Projekt hervorgegangen kritische Plattform Stadtwache Linz bis heute noch aktiv und kämpft weiterhin gegen die Linzer Stadtwache: http://www.stadtwachelinz.at
Angesichts des massiven Gegenwinds wurden auch eher subversive Projekte wie ein Karikaturenwettbwerb umgesetzt: http://www.stadtwachelinz.at/karikatur
Eine ausführliche Stellungnahme zum Förderskandal findet sich unter http://www.stadtwachelinz.at/foerderskandal und auf der Kampagnenseite der KUPF unter http://www.zumutungen.at